Schwerte im Codex Belli werden nicht besonders beansprucht.
Es sind also keine besonderen Materialdicken notwendig. 

Ein Schwert, das als „Schaukampfschwert“ verkauft wird ist für Codex Belli vollkommen ungeeignet.

Ein Codex Schwert wiegen selten mehr als 1200 Gramm. Die besseren so um die 1000 Gramm. Die sehr guten nicht mehr als 800 Gramm. 

Schwerter, die für das historische Fechten gebaut wurden, sind von der Gewichtsverteilung anders ausgewogen.
Sie sind „kopflastiger“ und häufig „stichlastiger“. Dabei unterscheidet sich das Gewicht beider Schwerttypen nicht deutlich von einander.

Die Schwertlänge sind ebenfalls sehr unterschiedlich.
Die Klingenlänge liegen zwischen 60 und 100 cm.
Ein gutes Mittelmaß zwischen Schnelligkeit und Reichweite liegt bei 70 cm.

20 cm Unterschied klingt nach nicht viel.
Nur musst Du Dich mit einer kurzen Klinge immer zunächst einmal in die Reichweite eines Kämpfers mit einer längen klinge hinein bewegen, bevor Du ihn treffen kannst.
Das Risiko getroffen zu werden, bevor Du ihn überhaupt erreicht hast, ist nicht zu unterschätzen. – Aber es ist lösbar.

Dolche – darunter verstehe ich alles, was eine Klingenlänge von 40 cm oder kürzer hat, gibt es in die unterschiedlichsten Formen. Der Nachteil dieser Waffen: Du musst sehr nahe an den Gegner heran um ihn überhaupt zu treffen. Dafür musst Du eine sehr gute Deckung mit dem Schild haben und sehr schnell auf den Beinen sein. Bist Du aber so nahe an ihn heran gekommen, gewinnst Du immer, weil der Schwertkämpfer zu wenig Raum für einen sinnvollen Einsatz seiner Waffe hat und Du mit Deinem Dolch wesentlich schneller bist, als er mit seinem Schwert. Die Entfernung, die Du mit einem Dolch ungetroffen überwinden musst beträgt einen Schritt. Das ist nicht viel und lässt sich mit einem Ausfall oder einem schnellen Stepschritt problemlos bewältigen. Dolche werden von Ger- und Einhandgerkämpern gerne als Sekundärwaffe getragen. Sie lassen sich schneller ziehen, als Schwerter. Einige Kämpfer führen sie auch zusammen mit dem Ger.

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